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Textilforschung aktuell - der Online-Newsletter des Forschungskuratoriums Textil e.V. vom 9.2.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den kommenden Monaten steht eine Reihe interessanter Veranstaltungen mit textilem Bezug an, die wir hier für Sie zusammengestellt haben.

Herzlich einladen möchten wir Sie insbesondere zur Zukunftskonferenz Textil am 12.-13.3.2009 in Chemnitz. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen die Erfolgsfaktoren der Branche unter den Bedingungen der Globalisierung, die Fachkräftesicherung sowie der Einsatz von Innovation und Forschung für die nachhaltige Leistungsfähigkeit der Branche.

Verschiedene Mitgliedsorganisationen des Forschungskuratoriums Textil und kooperierender Textilforschungsinstitute präsentieren sich im Rahmen der begleitenden Ausstellung.

Der Beirat des Forschungskuratoriums Textil hält parallel zur Zukunftskonferenz seine Frühjahrstagung auf dem Gelände des Technologieparks Chemnitz ab.


In dieser Ausgabe von "Textilforschung aktuell" haben wir außerdem folgende Themen für Sie zusammengestellt:

Innovative Verbindungsstücke für Verbundrohre
Das Neue Team in Berlin stellt sich vor
Hydrophobierung von OP-Textilien


Innovative Verbindungsstücke für Verbundrohre
 

In den vergangenen Jahrzehnten haben Kunststoffrohre eine ständig zunehmende Marktakzeptanz erreicht und in vielen Anwendungsbereichen etablierte Systeme aus Stahl und Beton ersetzt.

Einen völlig neuartigen Rohraufbau stellt die Verbindung eines Kunststoffrohres mit einer hochfesten, textilbewehrten Feinbetonumhüllung dar.
Vom Institut für Textil- und Bekleidungstechnik der TU Dresden (ITB) wurden im Rahmen eines Forschungsprojektes (IGF Nr. 214 ZBR) Möglichkeiten erarbeitet, wie sich durch Verbindungsstücke die bereits bestehenden geraden Rohrsegmente zu einem Gesamtsystem erweitern lassen.

Mehr Informationen zu diesem Forschungs-Highlight finden Sie hier.



Das Neue Team in Berlin stellt sich vor
 

Seit Anfang des Jahres arbeitet das Forschungskuratorium Textil vom neuen Standort in Berlin aus. Daraus haben sich u. a. auch personelle Veränderungen ergeben: Birgit Großmeier und Marlis Moos haben das Forschungskuratorium verlassen - verbunden mit großem Dank für ihren engagierten Einsatz und die hervorragende Arbeit der letzten Jahre . 

 

Verstärkung hat das Team von Geschäftsführer Dr. Klaus Jansen durch zwei neue Mitarbeiter erhalten.

 

Torsten Brüning (41) ist Profi im Fördermittelmanagement. Der Vater einer Tochter ist ausgebildeter Filialleiter im Einzelhandel. Nach mehrjähriger Erfahrung im Bekleidungssegment hat er erfolgreich die Weiterbildung zum Diplom-Bilanzbuchhalter abgeschlossen. Vor seinem Schritt zum Forschungskuratorium war Torsten Brüning rund 10 Jahre bei einem gemeinnützigen Träger im Sozialbereich in der Verwaltung tätig. Verantwortlich für die Beantragung und Abrechnung öffentlich geförderter Projekte und das Controlling, ist er Fachmann für Mittelbewirtschaftung.

 

Mit Christa Ehrlich (52) gewinnt das Forschungskuratorium fachliche Unterstützung direkt von der AiF. Nach ihrer Ausbildung zur Wirtschaftskauffrau hat Christa Ehrlich mehr als 20 Jahre in Unternehmen der Bauwirtschaft den kaufmännischen Bereich betreut. Nebenberuflich bildete sie sich erfolgreich zur staatlich geprüften Betriebswirtin weiter, bevor sie Anfang 2004 zur AiF wechselte. In den vergangenen Jahren war Christa Ehrlich dort im Netzwerk für internationale Technologiekooperation (intec.net) am Standort Berlin tätig und bringt darüber hinaus Kenntnisse zur Administration von Förderprogrammen wie PRO INNO / ZIM mit.

 

Marina Hänsel (49) hat das Forschungskuratorium von Frankfurt nach Berlin begleitet und gehört zum „alten“ Stamm. Rund zwei Jahrzehnte Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich ergänzte sie durch mehrjährige freiberufliche Tätigkeit als gesetzliche Vertreterin beim Amts- und Vormundschaftsgericht in Frankfurt, bevor sie den Schritt in die Forschungsförderung wagte. Marina Hänsel ist seit Mitte 2007 Mitglied des Forschungskuratoriums-Teams und mit den Abläufen der Projektbeantragung und Abwicklung bestens vertraut.

 

Für Fragen und Informationen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Forschungskuratoriums Textil (im Bild von links nach rechts) unter folgenden Durchwahlen gerne zur Verfügung:

Dr. Klaus Jansen:    +49 (0) 30 72 62 20-40

Marina Hänsel:          +49 (0) 30 72 62 20-41

Torsten Brüning:       +49 (0) 30 72 62 20-42

Christa Ehrlich:         +49 (0) 30 72 62 20-43



Hydrophobierung von OP-Textilien
 
Bei OP-Textilien aus Polyester-Mikrofilamentgewebe im Mehrweg-Einsatz wird die zum Schutz von Patient und Arzt notwendige Barrierewirkung gegenüber Keimen üblicherweise durch Wasser und Öl abweisende Fluorcarbonharz-Ausrüstungen erreicht. Bei der gewerblichen Wiederaufbereitung wird die Funktion dieser hydrophoben Ausrüstung allerdings auch bei ausreichender Fixierung oft stark beeinträchtigt.

Im Rahmen eines AiF-Forschungsprojektes (AiF-Nr. 14710N) suchten Wissenschaftler des Bekleidungsphysiologischen
Instituts Hohenstein e.V. (BPI) nach Möglichkeiten, mit Hilfe einer Niederdruck-Plasmabehandlung die Waschpermanenz von hydrophoben Ausrüstungen bei OP-Textilien zu verbessern. Unter Verwendung einer Niederdruck-Plasmaanlage mit modifizierter horizontaler Drehtrommel für Stückgutbehandlungen konnte dieses Ziel durch Reinigen und Vereinheitlichen der textilen Oberfläche erreicht werden.

Mehr Informationen zu diesem Forschungs-Highlight finden Sie hier.


Impressum

Forschungskuratorium Textil e. V.

Reinhardtstrasse 12-14
10117 Berlin
GERMANY

VR 11515 Frankfurt a. Main
DE 45 250 8970 1 - K 18.

Geschäftsführer: Dr. Klaus Jansen
Vorsitzender: Klaus Huneke

+49 30 726 220-0
+49 30 726 220-49
info@textilforschung.de
www.textilforschung.de
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Rose-Marie Riedl oder Helmut Müller
+49 7143 271-723 oder -709
+49 7143 271-721
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