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Neues Teammitglied beim Forschungskuratorium Textil
Zum 1. Oktober 2009 durfte das Team des Forschungskuratoriums Textil ein neues Mitglied begrüßen: Alexandra Hesse (30 Jahre) ist ausgebildete Luftverkehrskauffrau mit mehrjähriger Erfahrung bei einer großen deutschen Fluglinie. Sie übernimmt nach dem Ausscheiden von Marina Hänsel die Assistenzaufgaben im Forschungskuratorium und unterstützt den Geschäftsführer Dr. Klaus Jansen.
Kontakt: Alexandra Hesse Telefon +49 30 726 220-41 E-Mail ahesse@textilforschung.de
Das Team des Forschungskuratoriums Textil v. l.: Christa Ehrlich, Alexandra Hesse, Torsten Brüning, Dr. Klaus Jansen
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Visueller Schnelltest für Desinfektionsverfahren
Das wfk-Forschungsinstitut für Reinigungstechnologie e.V entwickelte im Rahmen eines Forschungsprojektes Biomonitore, die eine einfache, sichere und schnelle Bewertung der Desinfektionsleistung von Waschprozessen in der gewerblichen Wäscherei ermöglichen. Anders als bei bisherigen Methoden sind die Biomonitore aufgrund der kurzen Auswertungszeiten auch für die betriebliche Eigenkontrolle geeignet.
Zum Einsatz kommen dabei Enzyme, die bezüglich ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Desinfektionswirkstoffe und Temperatur sowie Wasch- und Waschhilfsmittel den gegenwärtig verwendeten pathogenen Testkeimen ähnlich sind. Um die Auswertung im Gegensatz zu klassischen mikrobiologischen Verfahren direkt vor Ort und unmittelbar nach Ende des Desinfektionsverfahrens zu ermöglichen, wird die Aktivität der Enzyme über visuell oder farbmetrisch auswertbare Farbreaktionen vorgenommen.
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Gas freisetzende Textilien
Das Bekleidungsphysiologische Institut Hohenstein e.V. hat erstmals einen Textilstoff entwickelt, der Gase mit medizinischer Wirkung für künftige therapeutische Anwendungen freisetzt. Der erarbeitete Prototyp besteht aus Baumwoll-Fasern, die auf Grundlage der Nanosol-Technik mit Siliziumoxid-Partikeln veredelt wurden. In diese Matrix eingebunden ist eine Substanz, die als Spender für Stickstoffmonoxid (auch bekannt als Stickoxid) dient und das Gas unter physiologischen Bedingungen freisetzt.
Entscheidend für die Wirkung von Stickoxid ist der Freisetzungsort, da das Molekül selbst nur eine sehr kurze Halbwertszeit aufweist. Daher nutzen die Hohensteiner Wissenschaftler die Beschichtungstechnik mit Stickoxid primär zur Entwicklung antibakterieller Textilien für die Zahnbehandlung.
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Sensorbasierte Geotextilien für das Deichmonitoring
Neuartige vom Sächsischen Textilforschungsinstitut e. V. (STFI) entwickelte Geotextilien ermöglichen neben der klassischen Ertüchtigung von Deichen auch deren Überwachung. Mit dem Monitoringsystem sollen mögliche Schwachstellen im Deich zuverlässig und frühzeitig festgestellt werden. Bisherige Monitoring-Systeme werden im Deich aufgrund der hohen Kosten für Anschaffung und Verlegung dagegen nur punktuell eingesetzt und boten deshalb bislang keine Alternative zur visuellen Deichinspektion.
Als Sensoren finden in der Neuentwicklung gewöhnliche, preisgünstige Glasfasern der Telekommunikationstechnik Verwendung, die in Gewirken fixiert werden. Durch geeignete optische Messverfahren lässt sich der Zustand des Deiches in der gewünschten räumlichen Ausdehnung bis hin zu einigen Kilometern Länge überwachen.
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Impressum
Forschungskuratorium Textil e. V.
Reinhardtstrasse 12-14
10117 Berlin
GERMANY
VR 28717 Berlin-Charlottenburg
DE 27/640/58021
Geschäftsführer: Dr. Klaus Jansen
Vorsitzender: Klaus Huneke
+49 30 726 220-0
+49 30 726 220-49
info@textilforschung.de
www.textilforschung.de
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Bei technischen oder inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an:
Rose-Marie Riedl oder Helmut Müller
+49 7143 271-723 oder -709
+49 7143 271-721
presse@textilforschung.de
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